
Osteopathie & Physiotherapie in Graz – Andrea Warmbier
Osteopathie in Graz
Was ist Osteopathie?
Die Osteopathie wurde von Dr. Andrew Taylor Still, Ende des 18. Jahrhunderts in den USA entwickelt, etabliert und anerkannt. Gegen 1990 findet die Osteopathie den Weg nach Europa. Praktizieren dürfen Ärzte/Ärztinnen und Physiotherapeuten mit einer 5-jährigen Zusatzausbildung zum Osteopathen. Als eigenständiger Gesundheitsberuf findet er immer noch keine Anerkennung.
Die Osteopathie betrachtet den Menschen ganzheitlich. Das Instrument des Osteopathen, seine Hände, ertasten(palpieren) Körperstrukturen und fragen Dynamik und Interaktion der Systeme ab, um diese zielgerichtet zu bewerten und zu behandeln.
Es handelt sich um folgende Systeme:
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Biomechanisches System (Knochen, Muskeln, Bänder)
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Viszero-organisches System (Bindegewebe-Faszien der inneren Organe)
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Cranio-sakrales System (Kopf, Gehirn und Kreuzbein)
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Lymphatisches System
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Gefäßsystem (Venen & Arterien)
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Hormonelles System
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Neurologisches System
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HNO-System (Angesicht, Ohren, Nase, Augen)
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Mandibuläres System (Kiefergelenk)
Alle Systeme kommunizieren untereinander und beeinflussen sich gegenseitig, die Gesundheit definiert sich in der Osteopathie über Dynamik, Fluss, Bewegungsfreiheit, Flexibilität und Elastizität der aufgeführten Systeme. Durch diese Verbesserung können Stauphänomene, Störungen, Schmerzen und Krankheitsverläufe aufgehoben werden und Selbstheilungskräfte (vitalen Kräfte) aktiviert werden.
Biodynamik & Biokinetik
Osteopathie in der biodynamischen und biokinetischen Wissenschaft (Bedeutung) beinhalten kinetische, fluidische und energetische Aspekte
Es findet eine noch genauere Differenzierung per Perception (Innenseite der Haut) statt.
Es wird der hydrofluidische und energetische Ausdruck des Gewebes (Ausdehnen und Zusammenziehen) im Sinne von Tempo, Rhythmus und der vitalen Kräfte bewertet und behandelt.

Physiotherapie & Manuelle Therapie in Graz
Was ist Physiotherapie?
Die Physiotherapie befasst sich mit dem Bewegungsapparat des Menschen. Für einen optimalen funktionierenden, beschwerdefreien Bewegungsapparat sind sowohl dynamische als auch statische Muskelarbeit, gedehnte Muskeln und die Bewegungsfreiheit von Gelenken und Bändern verantwortlich.
Durch gezielte manuelle Techniken der Gelenke, Friktionstechniken der Bänder, Massage vom Bindegewebe und Muskeln und ein individuelles Übungsprogramm werden Schmerz- und Bewegungsfreiheit erreicht.
Behandlungsschwerpunkte:
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Schmerzen an der kompletten Wirbelsäule (HWS/BWS/LWS)
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Muskuläre Dysbalance
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Bandscheibenvorfälle (akut/chronisch) konservativ und nach OPs
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Arthritiden aller Gelenke (Gelenks-Kapselentzündungen)
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Fehlbelastung der Gelenke z.B. nach Unfällen / Stürzen
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Vor und nach operativen Eingriffen
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Schwellungen und Bewegungseinschränkungen aller Gelenke
Von großer Bedeutung ist das Zusammenspiel von Therapeuten und Patient, die in Interaktion agieren, um das bestmögliche Behandlungsziel zu erreichen. Die Behandlungstechniken richten sich nach dem Beschwerdebild und werden mit dem Patienten abgestimmt.
